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shikra Eigentümer Eric Makin befragt den Fotojournalisten und mehrfachen
"World Press Award" Gewinner Henning Christoph
zu seinen unzähligen Fotoaufträgen in Afrika.
Wo in Afrika
führte Dich Dein erster Fotoauftrag hin?
Mein erster Fotoauftrag führte mich nach Marokko und Tunesien;
ich war im Auftrag einer deutschen Hilfsorganisation da und sollte die allgemeinen
Zustände dort dokumentieren, z. B. die Armut.
In
welchem Jahr war das?
1969
Was
für eine Ausrüstung hast Du damals verwendet?
Zu der Zeit benutzte ich zwei Leicas mit vier Linsen; eine 35 mm Sumicron,
mit 50, 80 und 135 mm Linsen.
Hattest
Du auch eine Zoomlinse?
Nein, damals gab es noch keine Zoomlinsen für Leica’s.
Ich habe nicht viel Ausrüstung mit mir herum getragen;
ich habe weder mit Blitz noch Stativ gearbeitet, das alles kam viel später.
Hast
Du in Farbe oder schwarz/weiß fotografiert?
Nur schwarz/weiß; ich habe für alles Tri-X Filme benutzt.
Zu der Zeit war das ein schneller Film und beste Qualität.
Kannst
Du einige der afrikanischen Länder nennen,
in denen Du fotografiert hast?
Zu Anfang, in den frühen Siebzigern, besuchte ich Ghana einige Male.
1974 - zur Zeit der ersten große Dürre - habe ich viel in Äthiopien
gearbeitet.
Ich war auch da, als Haile Selassie gezwungen wurde, abzudanken und geriet
unfreiwillig in den Aufstand – eigentlich waren es sogar mehrere.Das
war eine ziemlich “haarige” Erfahrung;
Ich war in Ghana als Rawlings von Acheampong die Macht übernahm.
Außerdem war ich in Burkina Faso, Niger, im Senegal, in Gambia und
Guinea.
Später war ich dann auch in Ruanda und habe den Völkermord
dort dokumentiert; des weiteren war ich noch im Kongo und in Kamerun -
dort habe ich viel gearbeitet; und Sambia.
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