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| Objekt |
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| Kette von Geldmünzen - China |
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| Herkunft |
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| China |
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| Datierung |
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| Münzen: Mitte bis Ende des 18. C. Montage: wahrscheinlich vom 19. C. bis zum frühen 20 C. |
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| Provenienz |
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| Privatsammlung, Süddeutschland |
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| Material |
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| Bronze/Messing und Kordel |
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| Größe |
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| L: 45 cm |
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| Beschreibung |
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Diese Kette aus Münzen diente nicht nur als Zahlungsmittel, sondern auch als ritueller Talisman oder Geldamulett. Die Münzen sind auf einer Schnur aufgefädelt, was damals die übliche Art war, Münzen zu zählen und zu transportieren. Der umwickelte Griff am oberen Ende deutet darauf hin, dass die Kette zum Halten oder Aufhängen gedacht war. Die verknotete Kugel ist wahrscheinlich ein beschwerter Talisman oder ein apotropäisches Element, das die rituelle oder symbolische Bedeutung unterstreicht. Sie wurde in China von der Antike bis ins frühe 20. Jahrhundert im Alltag verwendet. Man glaubte, dass Münzketten Reichtum anziehen und das Böse abwehren. Sie wurden oft in Häusern und Geschäften aufgehängt oder auf Reisen getragen. Auf einigen Münzen lautet die Schrift um das quadratische Loch herum: Qianlong Tong Bao. Kaiser Qianlong, Qing-Dynastie, Regierungszeit: 1736–1795. Diese Münzen wurden während der gesamten Regierungszeit des Qianlong in sehr großen Mengen kontinuierlich geprägt und zählen daher zu den am häufigsten verwendeten Münzen für spätere Schmuckketten, Amulette und Ritualgegenstände. |
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