Zweiteiliger Körper aus Dumpalmenfrucht, Lederschurz, Behang mit Glasperlenschnüren.
Gesockelt
Derartige Puppen verstärken das Verhältnis zwischen einer Frau und ihrem Geliebten oder Ehemann, nicht zwischen Mutter und Kind. Die Mutter der Frau fertigt die Puppen aus großen Nüssen, die die männlichen Genitalien nachbilden sollen, dekoriert sie mit Perlen, die ihr vom besten Freund des Mannes geschenkt wurden. Die Puppe, nach dem Freund benannt, wird der Sohn des Paares. Tagsüber trägt die Frau sie an einer Schnur befestigt um den Hals oder über der Schulter. Nachts hängt sie sie sicher in ihr Haus. Wenn eine Frau während des Tanzens den Namen ihres "Sohnes" ruft, antwortet er ihr, indem er mit ihr tanzt.
*Johannes Kaddatz war unter anderem ein enger Freund von Werner Fischer, Hans Himmelheber, Boris Kegel-Konietzko, Bernd Muhlack und Nils von der Heyde und verbrachte viele Jahre in Ost- und Westafrika.
Vergleichsliteratur
Cameron, Elisabeth L., Isn't she a doll? Los Angeles 1996, p. 31, ill. 24 |