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| Objekt |
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| Manilla - Westafrika |
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| Ethnie |
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| unbekannt |
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| Herkunft |
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| Westafrika |
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| Provenienz |
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| Privatsammlung Hamburg |
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| Material |
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| Kupfer-Legierung |
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| Größe |
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| D: 9 cm (außen) 5,5 cm (innen) B: 3,5 cm |
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| Beschreibung |
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Dies ist eine sehr alte und viel gebrauchte Manilla. Die kreisförmige Musterung ist fast abgetragen, wodurch eine wunderbar glatte, wachsartige Textur entsteht.
Wurde als Tausch- und Zahlungsmittel benutzt, sogar für den Sklavenhandel.
Ethnie nicht genau zu bestimmen.
Eine Form einer lokalen Währung, hoch profitabler Gegenstand des Handels.
Manillas zirkulierten in Westafrika vom Ende des 15. Jhd. bis 1948.
Manillen sind schwere offene Armreifen aus Kupfer und Messing, geschnitten wie Hufeisen mit verdickten Enden.
Neben anderen Kriterien half die Qualität ihres Klangs bei der Bestimmung ihres Wertes.
Mitte des 16. Jhd. mussten portugiesische Seemänner 50 Manillas für eine Unze Gold zahlen. |
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