| Sehr gute, fein gearbeitete, schön dekorierte Manilla. Matte, leicht glänzende Patina. Wurde als Tausch- und Zahlungsmittel benutzt, sogar für den Sklavenhandel.
Ethnie nicht genau zu bestimmen.
Eine Form einer lokalen Währung, hoch profitabler Gegenstand des Handels.
Manillen sind schwere offene Armreifen aus Kupfer und Messing, geschnitten wie Hufeisen mit verdickten Enden.
Sie zirkulierten in Westafrika vom Ende des 15. Jhd. bis 1948. Neben anderen Kriterien half die Qualität ihres Klangs bei der Bestimmung ihres Wertes. Mitte des 16. Jhd. mussten portugiesische Seemänner 50 Manillen für eine Unze Gold zahlen. |